
Wenn Größe keine Grenze ist
Bäume mit einem Stammumfang über 150 cm nennen wir Größtbäume. Diese beeindruckenden Bäume sind von höchstem Wert für ihre Umgebung und alle Lebewesen. Größtbäume bieten einen exponentiell größeren Nutzen für uns alle: von der Co²-Fixierung über den Zuwachs an Biomasse bis hin zur Transpiration und Kühlleistung.
Raum schaffen - Grün bewahren
Größtbäume zu verpflanzen ermöglicht Ihnen Gestaltungsspielraum und erhält diese wertvollen Ökosysteme auf Ihrem Grundstück.
Die Größtbaumverpflanzung stellt höchste Anforderungen an Planung, Technik und Umsetzung. Speziell entwickelte Verfahren ermöglichen es, vitale Bäume auch in außergewöhnlichen Dimensionen schonend, präzise und nachhaltig zu verpflanzen – selbst dort, wo klassische Methoden an Grenzen stoßen.
Nach der Verpflanzung werden eingesetzte Materialien vollständig zurückgebaut. Gezielte Vibrationen verbinden den Ballen mit dem neuen Untergrund – eine zentrale Voraussetzung für sicheren Stand und erfolgreiches Anwachsen. Größtbaumverpflanzung braucht Erfahrung, Vorbereitung und Zeit – damit aus einem Standortwechsel eine langfristige Perspektive wird.

Schritt für Schritt erklärt
Die Vorgehensweise bei der Größtbaumverpflanzung gliedert sich in folgende Arbeitsschritte:
Der erste Schritt im Zuge der Größtbaumverpflanzung ist die Erstellung eines Fachgutachtens, welches folgende Aspekte berücksichtigt:
- Die Situation vor Ort
- Die Verpflanzwürdigkeit des Baumes
- Die Verpflanzfähigkeit des Baumes
- Die Wurzelentwicklung und Wurzelstruktur des Baumes
- Individuelle Bewertung der Erhaltungssfähigkeit
- Vorschlag zur Art der Verpflanzung
Aufgrund dieser Daten können folgende wichtige Parameter bestimmt werden:
- Die Wurzelballengröße (zwischen 3x3m bis 10x10m)
- Transportmöglichkeit und Transportverfahren
- Freigraben des Ballens durch Ausheben eines Grabens bis unter den Hauptwurzelbereich
- Anregung des Feinwurzelwachstum durch ergänzende Maßnahmen: Düngen, Wässern, Schnittmaßnahmen in der Krone, Schutz des vorbereiteten Wurzelbereichs.
Das Ergebnis dieser Vorbereitungsmaßnahmen ist ein kompakter und gut durchwurzelter Ballen.
Sobald der Ballen mithilfe der Vorbereitungsmaßnahmen gut durchwurzelt ist, kann der Verpflanzvorgang des Baumes beginnen.
Im ersten Schritt wird eine Arbeitsgrube gegraben, wobei der Ballen freigelegt und von einer Seite her eine Transportschneise angelegt wird. So entsteht ein individueller Ballen, welcher an die Größe und lokalen Gegebenheiten des Baumes angepasst ist. Diese Arbeiten dauern je nach Standort 3 bis 10 Arbeitstage.
Sobald die Arbeitsgrube am ursprünglichen Baumstandort ausgehoben wurde, wird der neue Standort vorbereitet. Hier wird eine für den Baum passende Ballengrube und eine Zufahrtschneise ausgehoben. Hier besteht auch die Möglichkeit durch genaues justieren des neuen Untergrundes die Ausrichtung des Baumes zu begradigen.
Für den Transport wird der Schutz des Wurzelballens nicht nur bei der Großbaumverpflanzung, sondern auch bei der Größtbaumverpflanzung durch unser Team gewährleistet. Dazu wird der Ballen rundum mit wiederverwendbaren Materialien verstärkt, so dass dessen Wurzeln unversehrt und vollständig erhalten bleiben.
Der verpackte Baum wird nun angehoben und zum neuen Standort transportiert. Je nach Beschaffenheit und Transportweg kann der Hebe- und Transportvorgang mithilfe eines Krans oder eines individuell anpassbaren Hubsystems durchgeführt werden.
Bei beiden Methoden ist das Resultat und die Verpflanzqualität identisch, Auswahlkriterien sind vor allem die Zufahrtsmöglichkeiten und der Platzbedarf. Der Mobilkran kann etwa bei beschränkten Zufahrtsmöglichkeiten oder Platzmangel in der Baustelle nicht eingesetzt werden.
Anders verhält sich dies beim Hubsystem, welches in Einzelteilen angeliefert wird und auch bei geringem Platzangebot einwandfrei genutzt werden kann. Das Hubsystem zeigt vor allem bei Größtbaumverplanzungen nahe des bestehenden Standorts seine Stärken, wohingegen der Mobilkran bei Verpflanzungen mit einem weiteren Transportweg seinen Vorteil ausspeilen kann.
Aus baumbiologischer Sicht sind beide Verpflanzmethoden gleichermaßen baumschonend.
Bei der Verpflanzung des Größtbaums wird der an den neuen Standort transportierte Baum in die vorbereitete Arbeitsgrube eingesetzt. Als nächstes werden alle Verpackungsmaterialien, sowie der Unterboden entfernt – Dieser Prozess ist einmalig, da nur mithilfe unseres System Hohlräume verhindert und ein direkter Kontakt zwischen dem Wurzelballen und dem Untergrund des neuen Standorts hergestellt werden kann.
Ein weiterer Pluspunkt: Unser Verpackungsmaterial ist ökologische und ökonomisch nachhaltig, da dieses mehrfach verwendet werden kann.
Die größte Schnittstelle zwischen der Opitz Großbaum- und der Opitz Größtbaumverpflanzung sind die Nachversorgung und die Pflege am neuen Standort. Diese wird bei beiden Verpflanzarten gleich durchgeführt.
60 Jahre grüne Expertise – für gesunde Bäume und zufriedene Kunden.
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- Opitz 360°-Service


